Dauer und Schwere der Symptome
Die Symptome können vorübergehend sein, wenn das Allergen beseitigt wird. Sie können jedoch auch mehrere Tage, Monate oder das ganze Jahr über anhalten und sich mit Phasen der Verschlimmerung und Besserung abwechseln. Die Schwere der Symptome hängt davon ab, wie stark die Person dem Allergen ausgesetzt ist. Wird die allergische Rhinitis nicht behandelt, können sich die Symptome verschlimmern und aufgrund der anhaltenden Entzündung chronische Schäden an der Nasenschleimhaut entstehen.
Diagnose der allergischen Rhinitis
Die Symptome der allergischen Rhinitis können denen anderer Formen der Rhinitis ähneln, beispielsweise einer infektiösen, irritativen oder vasomotorischen Rhinitis. Die Diagnose umfasst:
- Anamnese: Erfassung der Symptome, ihrer Dauer und ihrer saisonalen Häufigkeit.
- Klinische Untersuchung der Nase.
- Allergietests: Sie stellen fest, ob eine allergische Sensibilisierung vorliegt und ob diese mit den Symptomen zusammenhängt. In seltenen Fällen kann eine allergische Rhinitis auch bei negativen Testergebnissen auftreten. Dies wird als lokale allergische Rhinitis bezeichnet.
Behandlung der allergischen Rhinitis
Die Behandlung besteht darin, das verantwortliche Allergen zu meiden oder den Kontakt damit gemäß ärztlicher Empfehlung zu reduzieren. Ist dies nicht möglich, stehen zwei Behandlungsansätze zur Verfügung:
- Symptomatische Behandlung: Linderung der Symptome durch Antihistaminika, intranasale Kortikosteroide usw. Diese Behandlung ist wirksam, muss jedoch bei Auftreten der Symptome angewendet werden.
- Kausale Behandlung (Immuntherapie): Ziel ist es, die allergische Sensibilisierung gegenüber dem Allergen zu reduzieren. Der Behandlungserfolg hängt vom Alter, der Dauer der Erkrankung und der Anzahl der Allergene ab. Für viele Patienten ist sie die beste langfristige Möglichkeit, die allergische Rhinitis zu kontrollieren.